Einen kraftvollen und ermutigenden guten Morgen, du wunderbares Kind Gottes!
Wie gut, dass du heute erneut mit offenem Herzen vor das Wort unseres himmlischen Vaters treten darfst. Allerdings wollen wir alle gemeinsam weiterhören, uns ermutigen lassen und im Glauben wachsen.
Heute geht es um das Thema „Der Tag des Herrn und unsere himmlische Perspektive“
Dazu lesen wir:
2. Petrus 3,10: „Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb; an ihm werden die Himmel mit gewaltigem Geräusch vergehen, die Elemente aber im Brand aufgelöst und die Erde und die Werke auf ihr verbrannt werden.“
Der Apostel Petrus richtet unseren Blick auf eine ernste, aber äußerst wichtige Wahrheit. Der „Tag des Herrn“ bezeichnet in der gesamten Schrift niemals die Entrückung, sondern immer den Tag des göttlichen Gerichts über die Erde. Wenn dieser Tag kommt, ist der Leib des Christus bereits beim Vater, entrückt in die himmlische Herrlichkeit mit dem Herrn Jesus.
Das Bild vom „Dieb“ zeigt die plötzliche, unerwartete Art dieses Tages. Nicht, weil Gott täuschen möchte, sondern weil die Welt Seine Geduld missachtet hat. Sein Ruf zur Umkehr wurde über Jahrhunderte überhört – und dennoch ertrug der Vater die Menschen in Geduld.
Für uns alle ist dieser Vers keine Quelle der Angst, sondern der Dankbarkeit und klaren Ausrichtung. Wir erwarten nicht den Tag des Gerichts, sondern die Heimholung durch den Herrn Jesus. Und wir erkennen: Alles Irdische ist vergänglich. Was heute glänzt, vergeht morgen. Doch was wir im Glauben, in Liebe, in Treue tun – das bleibt vor Gott bestehen.
So gehen wir in diesen Tag mit Freude, mit innerer Nüchternheit und mit dem Bewusstsein, dass unser Bürgerrecht im Himmel ist. Alles, was wir heute im Vertrauen auf den Vater tun, hat Wert für die Ewigkeit. 🌿
Bis morgen,
Dein Reinhold