Einen nüchternen und zugleich glaubensstärkenden Morgen im Licht unseres Vaters, du geliebtes Kind Gottes. 🌤️💛
Der Apostel Paulus beschreibt nun genauer, wie Abrahams Glaube mit der Realität umging: Er sah die Umstände – aber sie bestimmten ihn nicht.
Der heutige Impuls heißt:
„Nicht schwach im Glauben – trotz der Realität.“
Dazu lesen wir Römer 4,19:
„Und er wurde nicht schwach im Glauben und zog nicht seinen schon erstorbenen Leib in Betracht, da er fast hundertjährig war, noch das Absterben des Mutterleibes der Sarah.“
Gedanken dazu:
🔹 Die Realität war eindeutig.
Abraham war alt, Sarah unfruchtbar – menschlich gesehen war es unmöglich, der Vater vieler Völker zu werden.
🔹 Kein Verdrängen, sondern Einordnen.
Er ignorierte die Umstände nicht, aber er stellte sie nicht über Gottes Wort.
🔹 Nicht schwach im Glauben.
Sein Vertrauen blieb stabil, auch angesichts der Fakten.
🔹 Glaube bewertet richtig.
Die Realität wird gesehen – aber Gottes Zusage hat das größere Gewicht.
🔹 Ein gereifter Glaube.
Hier zeigt sich kein oberflächliches Vertrauen, sondern ein durchtragender Glaube.
Für uns heute bedeutet das:
🔸 Sieh die Realität – aber ordne sie Gott unter.
🔸 Lass dich nicht von Umständen bestimmen.
🔸 Stärke deinen Glauben durch Gottes Wort.
🔸 Halte fest, auch wenn es unmöglich erscheint.
Ermutigung zum Schluss:
Der Vater erwartet keinen blinden Glauben, sondern einen, der ihm mehr vertraut als den Umständen. Abraham sah die Grenzen – und hielt dennoch fest. Auch du darfst so glauben: nicht, weil alles einfach ist, sondern weil Gott treu ist. Bleibe in diesem Vertrauen und lass deinen Glauben fest werden. ✨
Bis morgen,
Dein Reinhold