Einen klaren und lehrreichen Morgen im Licht unseres Vaters, du geliebtes Kind Gottes. 🌤️💛
Der Apostel Paulus erklärt nun, dass die Sünde nicht erst mit dem Gesetz begann. Schon lange vor Mose war die Sünde in der Welt wirksam.
Der heutige Impuls heißt:
„Sünde war da – noch vor dem Gesetz.“
Dazu lesen wir Römer 5,13:
„denn schon vor dem Gesetz war die Sünde in der Welt; wo aber kein Gesetz ist, da wird die Sünde nicht in Rechnung gestellt.“
Gedanken dazu:
🔹 Die Sünde existierte bereits.
Schon zwischen Adam und Mose war die Menschheit sündig, obwohl das Gesetz noch nicht gegeben war.
🔹 Das Gesetz machte die Übertretung sichtbar.
Mit dem Gesetz wurde die Sünde konkret benannt und als Übertretung offenbar gemacht.
🔹 Unterschied zwischen Sünde und Übertretung.
Sünde war vorhanden, auch wenn nicht jede Handlung gegen ein ausdrücklich gegebenes Gebot verstieß.
🔹 Das Gesetz offenbarte den Zustand des Menschen.
Es machte sichtbar, was bereits im Herzen der zu Sündern gewordenen Menschen vorhanden war.
🔹 Gottes heilsgeschichtliche Ordnung.
Der Vater handelte Schritt für Schritt und offenbarte zunehmend die Wahrheit über den Menschen.
Für uns heute bedeutet das:
🔸 Verstehe die Aufgabe des Gesetzes richtig.
🔸 Erkenne, dass das Problem tiefer liegt als einzelne Gebote.
🔸 Danke Gott für die Offenbarung der Wahrheit.
🔸 Vertraue auf seine Lösung statt auf eigene Gerechtigkeit.
Ermutigung zum Schluss:
Der Vater zeigt durch das Gesetz nicht nur Gebote, sondern den Zustand des menschlichen Herzens. Dadurch wird deutlich, wie sehr wir seine Gnade brauchen. Doch wo die Sünde offenbar wird, dort zeigt Gott auch seinen Rettungsweg im Herrn Jesus. ✨
Bis morgen,
Dein Reinhold